Struktur- & Transferbaustein für Kliniken und Reha
Viele Patient:innen scheitern nicht am Wissen, sondern an zu vielen gleichzeitigen Baustellen.
Dieser Gruppenbaustein für Klinik und Reha macht Überlastung sichtbar, klärt Prioritäten
und stärkt den Transfer nach Entlassung – klar, gruppentauglich, ohne Zusatzbürokratie.
Dieses Angebot ist kein Therapieverfahren. Es ergänzt bestehende Behandlungsangebote
in Reha-Kliniken und Akutkliniken, wenn Orientierung, Priorisierung und
Entlassmanagement/Alltagstransfer gefragt sind.
Methodische Grundlage ist das
Knöttner-Flurmodell®.
- als Gruppenangebot im mittleren Behandlungsverlauf
- zur Entlassungsvorbereitung / Nachsorge-Übergang
- ergänzend zu psychoedukativen Gruppen
- nicht als Therapieersatz
- anschlussfähig an psychosoziale, sozialdienstliche und rehabilitative Konzepte
Der Baustein – kurz erklärt
Der Alltag wird als Flur mit Türen erklärt. Jede Tür steht für einen belastenden Bereich.
Zu viele offene Türen = Überforderung. Das Prinzip reduziert Komplexität:
Was bindet aktuell die meiste Energie – und was darf bewusst ruhen?
Grundlage ist das
Knöttner-Flurmodell®.
- Haupttür bestimmen (Energie-Leck Nr. 1)
- 2 Türen schließen (reduzieren/verschieben/vereinfachen)
- 1 Schritt festlegen (klein, realistisch, machbar)
Ergebnis im Klinik-/Reha-Alltag: Patient:innen verlassen die Gruppe mit einer Priorität und einem nächsten Schritt – statt mit „noch mehr im Kopf“.
3 Türen – 2 schließen – 1 Schritt
Optional: 1-seitiges Handout für Patient:innen (Transfer nach Hause).
„Jetzt weiß ich, was ich lasse – und was ich als Nächstes mache.“
Was es ist – und was nicht
Das ist es
- Struktur- & Transferbaustein für Gruppen/Übergänge (Klinik / Reha)
- alltagstauglich, wiederholbar, indikationsneutral
- klarer Fokus: Priorität → Umsetzung
- bewusst entlastend: keine zusätzliche Vor- oder Nachbereitung für das Team
Das ist es nicht
- keine Therapie, kein Therapieverfahren
- keine Diagnostik, keine Heilkunde
- keine Akut-Krisenversorgung
Der Baustein ergänzt vorhandene Angebote und stärkt Transfer – ohne klinische Prozesse zu ersetzen.
Der Einsatz erfolgt ausschließlich außerhalb diagnostischer, therapeutischer oder heilkundlicher Verantwortung.
Formate
Option A – Strukturierter Gruppenbaustein (60–90 Minuten)
- Bild & Prinzip erklären (Flur/Türen)
- Priorisieren (Haupttür + 2 Entlastungen)
- 1 Schritt + Transfer-Ritual (1 Minute)
Option B – Modul (2–3 Termine)
- Termin 1: sichtbar machen & sortieren
- Termin 2: entlasten & vereinfachen
- Optional Termin 3: Transfer stabilisieren (Routinen/Warnsignale)
Option C – Team-Impuls / intern
- gemeinsame Sprache über Berufsgruppen hinweg
- Fallbeispiele aus Ihrem Haus
- Integration als Routine statt Zusatzprozess
Honorar auf Anfrage – abhängig von Format, Gruppengröße, Einsatzort.
(Kleinunternehmerregelung §19 UStG – kein Ausweis von Umsatzsteuer.)
Das Modell wird außerdem in pädagogischen Teams eingesetzt – angepasst an den Kontext.
Pilot-Ablauf (empfohlen)
Abstimmen
Durchführung
Mini-Feedback
Optional Follow-up
FAQ – Klinik / Reha
Ist das ein therapeutisches Verfahren?
Nein. Es ist ein Struktur- und Transferbaustein für Gruppen im Klinik- oder Reha-Setting.
Keine Diagnostik, keine Heilkunde, kein Therapieersatz.
Für welche Patient:innen passt das?
Für Patient:innen mit Überlastung, vielen parallelen Themen, Entscheidungsblockaden
oder Schwierigkeiten beim Transfer nach Entlassung.
Nicht geeignet für akute Krisen – hier gilt die klinische Zuständigkeit.
Wie aufwendig ist das für unser Team?
Minimal. Der Baustein ist so aufgebaut, dass er ohne zusätzliche Vor- oder Nachbereitung
funktioniert und in bestehende Gruppen / Abläufe integrierbar ist.
Kontakt
Kurze Rückfrage genügt. Wir klären, ob und wie der Baustein zu Ihrem Setting passt.
Kein Verkaufsgespräch. Kein Druck. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob dieses Format für Ihr Setting sinnvoll ist – oder nicht.
Thomas Knöttner
Praxis für LebensStruktur & Perspektive
Eltmann (Landkreis Haßberge) · Unter-/Oberfranken · online
Hinweis: Dieses Angebot ersetzt keine Therapie und ist nicht für akute Krisen gedacht. Bei akuten Krisen gilt die klinische Zuständigkeit.
